Prozesse optimieren mit der AQM3 GmbH

Die Arbeitsbedingungen und Prozesse zu optimieren und die ehrenamtliche Mitarbeit schmackhaft machen, das waren die zwei Punkte, auf die sich Unternehmensberater Rankl und Pfarrer Kiefmann fokussierten. Zunächst ging es darum, alle Mitarbeiter der Pfarreiengemeinschaft mit Hilfe eines speziellen Screenings zu interviewen, um herauszufinden, wo es Belastungspotenzial – psychisch wie physisch – gibt und wie man gemeinsam die erfassten Gefährdungen beseitigen oder vermeiden kann.

Gerade psychische Erkrankungen, die immer öfter von schlechten Arbeitsbedingungen beeinflusst werden, nehmen seit Jahren rasant zu und zählen mittlerweile zu den zweithäufigsten Gründen für Arbeitsunfähigkeit. „Die Mitarbeiter konnten als Experten am Arbeitsplatz aktiv an den Gestaltungsvorschlägen mitwirken, die Resonanz war sehr positiv“, lautet Kiefmann Resümee.

Die Pfarrei schaffe somit nicht nur einen wertvollen Beitrag für ein optimiertes Arbeitsklima, sondern komme mit dieser Gefährdungsbeurteilung auch einer noch sehr jungen Anforderung des Arbeitsschutzgesetzes nach, das einen starken Fokus auf die Analyse psychischer Belastungen am Arbeitsplatz lege, erläutert Kiefmann. „In unserem ,Unternehmen‘ gibt es aber nicht nur Mitarbeiter“, sagt der Pfarrer. „Ein Teil der Arbeit wird auf Mitglieder, Ehrenamtliche und Funktionäre verteilt. Davon gibt es – zum Glück – eine Menge.“

Damit das so bleibt, gelte es in einem zweiten Schritt herauszufinden, wie man die Arbeit im Ehrenamt attraktiver gestalten kann. Laut dem Geistlichen musste also eine möglichst genaue Einschätzung des Ist-Zustands her. Dafür stellte Daniel Rankl einen Selbsttest zur Verfügung. „Wo steht meine Pfarrei, und wie kann das Ehrenamt gefördert werden?“ – um diese Fragen geht es dabei in einer Vielzahl von Kategorien.



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